Die Islandpferde vom Kirchnerhof
Katla
Katla geboren 1998. Genauso wie ich den Namen eines Vulkans trage, zeige ich mich auch unermüdlich temperamentvoll und überschäumend. In der Herde nehme ich den Rang der Leitstute ein, weshalb ich auch oft die Wanderungen mit den Reitern anführe oder ganz weit vorne gehe. Auf meine Fairness und Loyalität können Pferde und Reiter immer absolut vertrauen.
Duna
Duna geboren 1999. Ich habe ein sehr einnehmendes Wesen, wodurch meine Reiter oft auch stark gefordert sind. Mein Name wird häufig für Pferde verwendet, die mit ihren donnernden Hufen die Erde beben lassen… das trifft auf mich unleugbar zu! Wer sich dieser Herausforderung stellt, wird mit meinen wogenden Gängen belohnt.
Skardi
Skardi geboren 1997. Ich bin Naturtölter, das ist die Gangart die mir im Blut liegt, aber ich trabe auch gern. Mein Name heißt "Der Temperamentvolle". Ich bin das größte Pferd im Stall und somit ein Gewichtsträger. Traktoren und Lastwägen mag ich nicht so gerne. Ich bin kein Pferd für Anfänger, aber geübte Reiter haben viel Spaß mit mir.
Skotti
Skotti geboren 1998. Ich bin das Pferd mit dem weißen Schweif, das bedeutet auch mein Name. Ich bin ein Halbbruder von von Skjoni. Früher war ich ein bißchen stur, inzwischen bin ich ein braves Reitpferd und mache fast immer das, was die Zweibeiner verlangen.
Glosi
Glosi geboren 2002. Mein Name bedeutet wörtlich "Flamme" oder "Blitz". Manchmal schießt mir tatsächlich ganz unverhofft etwas in den Kopf oder meine Beine machen sich selbständig… Mittlerweile bin ich aber schon fast "erwachsen" und trage meine Reiter gewissenhaft und bequem spazieren. Dabei finde ich bei erfahrenen feinfühligen Menschen die Sicherheit, die ich junger Hüpfer noch benötige.
Stjarna
Stjarna geboren 1994. Ich trage einen deutlich sichtbaren Stern auf der Stirn, daher mein Name. Mit meiner zierlichen Figur falle ich etwas aus meiner Herde, auch mein Charakter ist etwas "fraulicher" geprägt - manche betiteln mich schlicht als "Zicke"! Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, wird schnell ein Fan vor allem meiner weichen Gangart sein.
Frekja
Frekja geboren 1996. Dass mein Name mit "frech" oder "unverschämt" zu übersetzen ist, hat mit meinem Wesen wenig zu tun. Ganz im Gegenteil, mich kann man auch problemlos zwischen den Wallachen mitnehmen und für meine Reiter bin ich ein absolutes Traumpferd. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, ich bin für alle ein wandelndes Sofa - allerdings mit etwas schwungvollem Wellengang...
Elja
Geboren 2006. Ich bin ein wenig verträumt und döse auf der Koppel vor mich hin. Wichtige Dinge bekomme ich deshalb öfters nicht mit. Ich sehe aus wie "Klein Duna". Mein Name bedeutet "Kraft und Ausdauer". Diese Jahr noch werde ich eingeritten und ab nächsten Sommer könnt ihr auf meinem Rücken Ausritte genießen.
Rökkvi
Geboren 2006. Rökkvi bedeutet auf deutsch "der Dunkle". Ich bin Frekja's Sohn. Ein sehr junger, unerfahrener und noch ein wenig schreckhafter Wallach. Wie Elja, werde ich im Herbst eingeritten. So rechte Lust habe ich noch keine. Wenn ich merke, dass man mit mir arbeiten will, haue ich lieber ab. Aber vermutlich werde ich mal genauso ausgeglichen und zuverlässig wie meine Mama.
Fjalla
Geboren 2006. Fjalla bedeutet "Stute aus den Bergen" . Dieser Name passt gut, denn schließlich lebe ich in den Bergen, genauergesagt auf 1350 m . Ich gehe eigentlich nicht im Betrieb mit, denn ich gehöre Sophie Kobel, der Tochter des Hauses. Jedoch helfe ich in der Hauptsaison kräftig mit und kann auch von anderen, geübten Reitern geritten werden. Ich bin ein sehr energiegeladenes, liebevolles und freches Pferd. Reitern wird es auf meinem Rücken nie langweilig.
Stella
Geboren 2006. Mein Name bedeutet "Stern". Ich bin sozusagen ein aufgehender Stern. Noch jung und unerfahren, aber in mir steckt viel. Ich bin bereits eingeritten und gehe in der Hochsasion im Betrieb mit. Ich gehöre Peter Lerchner, dem früheren Besitzer des Kirchnerhofes. Den Sommer verbringe ich arbeitenderweise am Kirchnerhof. Das ist okay für mich. Hier sind alle nett zu mir und sonst hätte ich ja eh nichts zu tun. Und zum Nichtstun bin ich noch viel zu jung.